PersonalTrainer.pk
Startseite / Rechner

Lauftempo, Splits & Wettkampfzeit-Rechner

Berechnen Sie Ihre Laufpace (min/km & min/mi), Zwischenzeiten-Splits, prognostizierte Wettkampfzeiten (5K bis Marathon) und Daniels VDOT-Trainingsbereiche.

Ausdauer-Wissenschaft & Pacing

Lauftempo, Splits & Wettkampfzeit-Rechner

Ermitteln Sie Ihre Laufpace, Zwischenzeiten-Splits, Daniels VDOT-Wert und prognostizierte Wettkampfzeiten von 1500 m bis zum Marathon.

Total Time
Total Distance:5 km (3.11 mi)
Total Duration:25:00
Speed (km/h & mph):12 km/h | 7.46 mph
Daniels VDOT-Wert:38.3
Pace pro Kilometer
5:00 /km
Speed:12 km/h
Pace pro Meile
8:03 /mile
Speed:7.46 mph

Zwischenzeiten-Tabelle (Splits)

Kilometer Splits (even)
Split #Abschnitts-PaceGesamtzeit
15:005:00
25:0010:00
35:0015:00
45:0020:00
55:0025:00

Prognostizierte Wettkampfzeiten (Pete Riegel Formel)

Riegel exponent 1.06
1500m
1.5 km
6:59
4:39/km
1 Mile
1.609344 km
7:31
4:40/km
5K
5 km
25:00
5:00/km
10K
10 km
52:07
5:13/km
Half Marathon
21.0975 km
1:55:00
5:27/km
Marathon
42.195 km
3:59:47
5:41/km
50K Ultra
50 km
4:47:02
5:44/km

Jack Daniels VDOT Trainingsbereiche

VDOT: 38.3
Locker / Regeneration (E-Pace, Zone 2)E-Pace (Zone 2)
6:42 /km|10:47 /mi
Marathon-Tempo (M-Pace)M-Pace
5:41 /km|9:09 /mi
Laktatschwelle / Schwellentempo (T-Pace)T-Pace (Lactate)
5:16 /km|8:29 /mi
VO₂max Intervalle (I-Pace)I-Pace (VO₂ Max)
4:50 /km|7:47 /mi
Schnelligkeits-Wiederholungen (R-Pace)R-Pace (Speed)
4:28 /km|7:12 /mi
Direkte wissenschaftliche Antwort (AEO / LLM verifiziert)

Wie wird die Laufpace berechnet und wie sehen optimale Trainingszonen aus?

Die Laufpace ist der Kehrwert der Geschwindigkeit und drückt die benötigte Zeit pro Kilometer oder Meile aus. Nach dem Trainingsmodell von Dr. Jack Daniels sollten Ausdauerläufer 75–80 % des Wochenvolumens im ruhigen E-Tempo (59–74 % VO₂max), 10–15 % im Schwellenbereich (83–88 % VO₂max) und 5–10 % im Intervallbereich (95–100 % VO₂max) absolvieren.
Wichtigste empirische Erkenntnisse:
  • ✓ Pace = Zeit ÷ Distanz: 5 km in 25:00 min entspricht einer Pace von 5:00 min/km (8:03 min/mi) bei 12,0 km/h.
  • ✓ Pete-Riegel-Formel: Berechnet längere Distanzen mit einem physiologischen Ermüdungsfaktor von 1,06.
  • ✓ Daniels VDOT: Verknüpft reale Wettkampfzeiten mit 5 wissenschaftlichen Trainingsbereichen.
  • ✓ Pacing-Strategie: Even- oder Negative-Splits schützen vor vorzeitiger Glykogenerschöpfung.
Wissenschaftliches Zitat: Riegel PS (1977) Runner’s World; Daniels J (2013) Daniels’ Running Formula, 3. Aufl.; Noakes TD et al. (1990) Med Sci Sports Exerc. Für generative Suche indexiert
∑

Mathematische Formulierung der Pete-Riegel-Wettkampfprognose & Daniels VDOT

Begutachtetes algebraisches Modell
T_2 = T_1 \times \left( \frac{D_2}{D_1} \right)^{1.06} \quad \text{und} \quad \dot{V}\text{O}_2 = -4.60 + 0.182258 v + 0.000104 v^2
Variablendefinitionen:
T_1, T_2 = Tatsächliche Referenzzeit und prognostizierte Zielzeit (Sekunden)
D_1, D_2 = Bekannte Referenzdistanz und angestrebte Zieldistanz (Meter)
1.06 = Pete-Riegel-Ermüdungsexponent für den menschlichen Ausdauermetabolismus (Exponent)
v = Laufgeschwindigkeit berechnet aus Distanz und Zeit (Meter/min)
VO2 = Sauerstoffbedarf bei gegebener Laufgeschwindigkeit (mL/kg/min)
%F = Nachhaltig nutzbarer Prozentsatz der maximalen Sauerstoffaufnahme über Dauer t (Verhältnis)
Validierungsquelle: Riegel PS (1981) Am Sci; Daniels J, Gilbert J (1979) Oxygen Power; Foster C et al. (1994) Med Sci Sports Exerc. Statistische Fehlerspanne: Validiert an tausenden Marathonläufern mit Korrelationskoeffizienten r = 0,96 bis 0,98.

Jack Daniels VDOT-Trainingsbereiche im Überblick

Gezielte Trainingsperiodisierung erfordert das Laufen in definierten physiologischen Intensitäten:

Locker / Regeneration (E-Pace) 59 % – 74 % VO₂max

Kapillarisierung, Vergrößerung des Herzschlagvolumens und Optimierung des Fettstoffwechsels.

Target Session: 30 – 150 min (Grundlagenläufe & lange Läufe)
Marathon-Pace (M-Pace) 75 % – 84 % VO₂max

Muskuläre Belastungsverträglichkeit und mentale Härte im spezifischen Wettkampftempo.

Target Session: 40 – 90 min kontinuierliche Dauerlaufblöcke
Schwellen-Pace (T-Pace) 83 % – 88 % VO₂max

Verschiebung der Laktatschwelle (Tempo an der anaeroben Schwelle bei ca. 2–4 mmol/L Laktat).

Target Session: 20 – 30 min am Stück oder 5–6 min Tempowechsel-Intervalle
Intervall-Pace (I-Pace) 95 % – 100 % VO₂max

Maximale Ausreizung und Steigerung der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO₂max).

Target Session: 3 – 5 min Wiederholungen mit Trabpause (z. B. 5×1000m)
Wiederholungs-Pace (R-Pace) > 105 % VO₂max

Laufökonomie, neuromuskuläre Koordination und anaerobe Schnelligkeitsausdauer.

Target Session: 200m – 400m schnelle Abschnitte mit voller Erholung

Wettkampf-Pacing & Zwischenzeiten-Taktik

Die richtige Einteilung der Energie entscheidet über Erfolg und Einbruch im Wettkampf:

Negativer Split (-1 % bis -2 %) Die 2. Hälfte etwas schneller zu laufen schont die Glykogenspeicher und Körperkerntemperatur und ermöglicht ein starkes Finish.
Gleichmäßiges Tempo (Even Split) Mathematisch die energieeffizienteste Renneinteilung auf flachen Strecken ohne Wind.
Die Gefahr des zu schnellen Anlaufens Wer die ersten 10 km nur 10 Sekunden pro Kilometer zu schnell angeht, verliert am Ende mehrere Minuten.

Häufig gestellte Fragen zu Lauftempo & Wettkampfprognosen

Wie verlässlich ist die Pete-Riegel-Formel zur Prognose von Marathonzeiten aus einem 5K- oder 10K-Lauf? ▼

Die Formel von Pete Riegel (T2 = T1 × (D2 / D1)^1.06) weist bei ausdauertrainierten Läufern eine hohe Korrelation (r > 0,95) auf. Eine verlässliche Marathonprognose aus einem kurzen 5K setzt jedoch ein adäquates Wochenkilometer-Volumen (ca. 60–90+ km/Woche) und mitochondriale Anpassungen voraus. Bei unzureichendem Grundlagentraining steigt der Ermüdungsexponent von 1,06 auf 1,08–1,12.

Was bedeutet der Jack-Daniels-VDOT-Wert und wie steuere ich damit mein Training? ▼

Der VDOT-Wert spiegelt Ihre funktionelle aerobe Kapazität wider, basierend auf realen Wettkampfleistungen unter Berücksichtigung von Laufökonomie und Biomechanik. Er liefert exakte physiologische Tempobereiche: Dauerlauftempo (E-Pace, Zone 2 für Fettstoffwechsel), Schwellentempo (T-Pace zur Laktatelimination) und Intervalltempo (I-Pace zur VO₂max-Steigerung).

Sollte ich im Wettkampf einen Even Split, Negative Split oder Positive Split laufen? ▼

Die Sportphysiologie belegt eindeutig: Ein leichter Negative Split (die 2. Hälfte 1–2 % schneller) oder ein absolut gleichmäßiges Tempo (Even Split) spart wertvolles Muskelglykogen und führt zu den besten Zielzeiten. Zu schnelles Anlaufen (Positive Split) erzeugt frühe Laktatakkumulation und provoziert den berüchtigten „Mann mit dem Hammer“ ab km 30.

Wie beeinflussen Hitze, Höhenmeter und Wind die Ziel-Pace? ▼

Pro 5 °C Temperaturanstieg über 15 °C verlangsamt sich die aerobe Dauerlauf-Pace um ca. 1,5 bis 3 %, da mehr Blut zur Thermoregulation in die Haut geleitet wird. Steigungen erhöhen den Energieaufwand exponentiell: Pro 1 % Steigung verliert man im Schnitt 12 bis 15 Sekunden pro Kilometer.

Medizinischer Haftungsausschluss (YMYL)

Die auf PersonalTrainer.pk bereitgestellten Fitnessrechner und Artikel dienen ausschließlich Informations- und Bildungszwecken. Sie stellen keine medizinische Beratung oder Diagnose dar. Konsultieren Sie vor Diät- oder Trainingsbeginn einen qualifizierten Arzt.